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Zukunft der Controller: Ein Auf- oder Abstieg in der digitalen Welt?

Prof. Dr. Utz Schäffer, Institut für Management und Controlling

Diskussionen und zuweilen auch wilde Spekulationen über die Auswirkungen der Digitalisierung haben die Controllerzunft sehr verunsichert. Einerseits werden spannende neue Aufgabenfelder versprochen. So soll bspw. ihre Rolle als Businesspartner weiter wachsen. Andererseits ist es mehr als offensichtlich, dass deutlich mehr Geschäftskenntnis und auch zusätzliche methodische Fähigkeiten rund um die neuen Algorithmen und Analysetools notwendig sind. Beides zusammen gleichzeitig? Da mag die Latte doch etwas zu hoch gelegt zu sein…

Einig sind sich die Controller darin, dass die Digitalisierung ihre bisherigen Aufgaben stark verändern wird. Doch welche langfristige Bedeutung das für die Controllerzunft haben wird, mag niemand genau prognostizieren. Wie ist Ihre Einschätzung? Wird die Digitalisierung für oder gegen den Controller arbeiten?

Nimmt man die Entwicklung der Zahl der Controller als Indikator für die Beantwortung der Frage, so können wir zurzeit einen Meinungsumschwung bei den Controllern beobachten. In einer Studie unseres WHU Controller Panels gingen 2014 (nur) 17% der Befragten davon aus, dass die Zahl der Controller zurückgehen würde. 62% nahmen sie als gleich bleibend an und 21% erwarteten mehr Controllerstellen. Drei Jahre später hat sich das Bild verändert. Nun prognostiziert schon mehr als ein Drittel (37%) der befragten Controller einen Rückgang, nur noch 16% ein Wachstum. Skepsis macht sich breit.

Dies deckt sich mit unserer Einschätzung am Institut. Wenn Sie mehr lesen wollen, klicken Sie hier.

Autor: Prof. Dr. Utz Schäffer

 

 

 

Autor

Prof. Dr. Utz Schäffer ist Direktor des Instituts für Management und Controlling (IMC) der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Controlling und Unternehmenssteuerung sowie die Rollen von CFOs und Controllern.

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